Also… Ein langes Wochenende liegt hinter mir… Wenig Schlaf, viel Volleyball und alles in Allem auch eine ganze Menge Spaß! Wir sind dieses Jahr mit einem wesentlich stärkeren Team - sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich – nach Elsenfeld gereist und wir waren guter Dinge, dass wir diesmal nicht wieder auf den hinteren Tabellenplätzen landen. Für die Männer ging es dann auch bereits am Samstag um 10 Uhr nach einer kurzen, knappen Begrüßung los. Wir spielten in zwei 4er Gruppen und hatten es in unserer Vorrunde mit den Teams Mömmlingen II, Essen und Lockweiler zu tun.

Zwei Sätze wurden bis 25 gespielt und bei Satzgleichheit entschied das bessere Punkteverhältnis. Essen – ein Team älterer Herrschaften – konnte relativ problemlos mit 2:0 besiegt werden, wogegen wir uns im Spiel gegen Lockweiler schwerer taten. Den ersten Satz gaben wir ab, konnten uns dann aber doch Dank des besseren Punkteverhältnises im zweiten, gewonnenen Satz durchsetzen. So konnten wir im letzten Spiel gegen Mömmlingen relativ befreit aufspielen, da uns der zweite Platz in der Gruppe nicht mehr zu nehmen war. Gegen Mömmlingen lief es nicht so richtig rund, aber es kann durchaus auch an den doch recht spielstarken vor- und gerade mittendrin pubertären Jünglingen aus Bayern gelegen haben, die uns gezeigt haben, wie es richtig geht ;-) .

Nichts desto trotz war unser erstes Ziel – das Erreichen des Halbfinales – erreicht und ich war froh und dankbar, nach doch recht kräftezehrenden Spielen die Hallenschuhe ausziehen zu können.

Für unsere Mädels ging es dann erst recht spät am Nachmittag los und sie waren dank einer echt sehr starken Gruppe gleich zu Beginn stark gefordert. Das erste Spiel ging recht glatt gewonnen und im zweiten und damit auch gleich letzten Spiel für den Samstag wurde eine Niederlage in 3 Sätzen eingefahren. Dank der für uns jedoch günstigen Konstellation der des anderen Spiels reichte es aber trotzdem für den ersten Tabellenplatz nach der Vorrunde und zum Erreichen des Halbfinales am Sonntag.

Der Samstag Abend zog sich dann so langsam schleppend dahin, da alle fix und fertig waren… Was die Hitze dann nicht geschafft hat, machten dann die überall in der Halle verbreiteten Fliegen und die „Mörder-Hammer-Party“ im Partykeller… Alle saßen gelangweilt in der Gegend rum und hatten die Wahl, den pubertierenden Bayern draußen beim Kühlerhaubenbelagern mit viel, viel Alkohol fremder Autos zuzuschauen, sich über die Kartenspielenden definitiv nicht der deutschen Sprache mächtigen Saarländer lustig zu machen und zeitgleich von Stechmücken aufgefressen zu werden, in dem leeren „Partykeller“ sich bei schlechter Musik zu besaufen, oder stumpf in der Halle sitzen und sich von anderen Stechmücken und Millionen von Fliegen matern zu lassen…

Gott sei Dank musste ich wenigstens nicht in der Halle schlafen und entging so den nächtlichen Ruhestörungen der Schnellspritzer aus Bayern, die ja um Haaresbreite von Eddy zum Frühstück verspeist worden wären, wenn sie sich dem Nebenraum der Halle um ein paar Schritte mehr genähert hätten ;-) .

Unser Herrenhalbfinale gegen das erste Team aus Mömmlingen ging dann mit 0:2 verloren, aber sowohl Einsatz, als auch Spielfreude waren auf dem Platz zu erkennen. Ich denke, dass wir uns mit der Leistung, die wir da abgeliefert haben durchaus erhobenen Hauptes verabschiedet haben. Gleiches galt dann auch für das Spiel um Platz drei. Der Geist war willig, aber der Akku war halt einfach leer, und so konnten wir auch im letzten Spiel gegen Braunschweig nicht mehr unsere ganze Leistung abrufen. Im Vergleich zum letzten Jahr, als wir noch mit gaaaanz viel Glück nur Vorletzter wurden, haben wir uns also echt verbessert und sind auf einem guten Weg…

Unsere Mädels haben dann mit ein wenig Gück und Durchsetzungsvermögen ihr Halbfinale gewonnen und standen dann im Finale gegen die „Mädels“ aus Lockweiler… Was mich dann jedoch sehr verwunderte, war die Tatsache, dass da auf einmal ein – nennen wir mal Knabe – auf dem Platz stand und bei den Saarländerinnen mitspielte. Als der dann auch noch die ersten Sprungangaben übers Netz prügelte, war mir klar, dass das eine schwere Nummer wird…

Der erste Satz ging dann mit 25:12 verloren… Und schau an… Im zweiten Satz wurde dann ein Mädel ausgewechselt und dafür kann ein zweites männliches – noch besser spielenkönnendes – Wesen auf den Platz… Da ist mir dann echt der Hals geplatzt… Entweder ich spiele Mixed, oder ich spiele Damen und Herren… Oder habe ich da etwas falsch verstanden??? Und muss man, nachdem man den ersten Satz zu 12 gewonnen hat, den zweiten dann mit noch einem weiteren Mann auftrumpfen??? Aber okay.. Wir wollen da mal keine schlechten Verlierer sein, Sollten es vielleicht nur im nächsten Jahr mal überlegen, ob wir dann auch Eddy und Björn einwechseln… Die wollen ja schliesslich auch nur Spielen ;-)

Zusammenfassend lässt sich aus meiner Sicht resümieren, dass wir als Herrenteam am Wochenende gut harmoniert haben. Da stand EIN Team auf dem Feld und jeder hat für jeden gekämpft. Das Anfeuern auf dem Feld verlief – denk ich auch mal in solchen Dimensionen – dass es für alle okay war. Als Anregung und Kompromiss würde ich jedoch anregen, dass wir uns darauf einigen, dass das „Anfeuern, Singen, etc.“ mit Anpfiff des Schiris aufhört, damit sich jeder auf SEINEN Job voll und ganz konzentrieren kann. Während der Spiele sollte sich dann jeder auf seine Position konzentrieren, und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, was auf den anderen Positionen passiert.

Das Damenteam hat anfangs ganz gut ins Spiel gefunden und es lief ganz gut. An stärkeren Gegnern taten sich die Mädels jedoch stellenweise sehr schwer. Wenn dann Kritik von außen geübt wird, dann sollten sich alle immer dessen bewusst sein, dass es sachliche Kritik und keine persönliche Kritik ist. Hierbei fände ich es schön, als Coach zu merken, dass die Kritik angekommen ist, und man versucht den Fehler abzustellen, und nicht das Gesicht zu verziehen und mir zu verstehen zu geben, dass es Euch kilometerweit am Arsch vorbei geht. Sehr schön fand ich es, dass sich die Mädels am Ende zumindest wieder alle die Hände reichen konnten, und Differenzen, die auf dem Feld aufkamen, wieder bei Seite gelegt wurden. Hier wurde auch die Bitte herangetragen, dass Anfeuern auf die Zeit VOR dem Spielanpfiff zu beschränken… Ich denke mal, dass doch alle mit diesem „Kompromiss“ leben können… Wer dann darüber hinaus dem Gesang zugeneigt ist, kann sich in den Baraoke Abenden in der Interbar völlig verausgaben, oder vielleicht mit Eddy (Band) und Rebecca (Gesang) eine Team Band ins Leben rufen ;-) .

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Juni 3, 2006

Hello world!

Mai 31, 2006

Hallo Welt… Nun ja… Also starte ich seit Ewigkeiten mal wieder den Versuch eine Homepage zu erstellen… Mal schauen, was dabei rauskommt…